Der Weihnachtsmarkt 2025

Auf ging es zur letzten Wanderung des Jahres. Acht Wanderfreunde waren pünktlich am Platz der Weltausstellung, in der Innenstadt zum Start bereit. Bei herrlichem Wetter ging es zuerst durch die Osterstraße Richtung Schmiedestraße, am Marstall vorbei, Richtung Kreuzkirche. Die Kirchentür stand uns offen, es ging jedoch gleich weiter in Richtung Leine, die wir überquerten. In der Ferne konnten wir die Leinewelle erkennen. Wir überquerten die Straße am Leibniz Ufer und folgten ihr auf der gegenüberliegenden Seite. In Höhe des Arbeitsamtes bogen wir links ab in den Franz- Mock- Weg, der entlang der Leine verläuft. In der Ferne konnten wir den Königsworther Platz sehen. Danach hatten wir einen schönen Blick auf kleine, private, idyllisch gelegene Grundstücke mit kleinen Anlegern, auf der andern Uferseite.

Die Leine zwischen Arbeitsamt und Königsworther Str.

Die Leine zwischen Arbeitsamt und Königsworther Str.

In Höhe des Lodyweges trafen wir auf eine uns entgegenkommende Wandergruppe, die weiter entlang der Leine und Ihme wandern wollte. Wir aber überquerten die Leine und verließen diese um den Bremer Damm zu unterqueren und Richtung Georgengarten weiter zu gehen. An einem Sportplatz vorbei, Richtung Universität überquerten wir die Nienburger Straße um ins Wohnquartier Brüggemannhof zu gelangen.Vorher kamen wir an einem Jüdischen Friedhof vorbei, auf dem auch Führungen angeboten werden. Die Gräber werden nicht eingeebnet, sondern bleiben ewiglich.

Der Brüggemannhof ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage, die zwischen 1913 und 1924 erbaut wurde. Ihr Name kommt von Heinrich Brüggemann, dem langjährigen Vorsitzenden des Spar- und Bauvereins. Der Komplex gehört heute noch der Wohnungsbaugenossenschaft Spar- und Bauverein.

Der Brüggemannhof

Der Brüggemannhof nahe der Christuskircke

Vom Brüggemannhof ging es weiter bis zur Christuskirche, dort überquerten wir die Schloßwender Straße um am ehemaligen Pöttemarkt (Klagesmarkt), der mittlerweile bebaut wurde, unseren Weg Richtung Celler  Straße fortzusetzen. Vorbei am abgerissenen Postgiroamt, entlang der Herschelstraße und Kurt- Schumacher- Straße konnten wir schon bald dem Duft der weihnachtlichen Leckereien am Roncalli- Weihnachtsmarkt, vor dem Hauptbahnhof entgegenfiebern.  Wir genossen nicht nur den Duft, sondern ließen uns eine leckere Bratwurst schmecken.

Lieber Jochen, vielen Dank für die schöne, interessante Wanderung.

Wir freuen uns jetzt schon auf viele interessante Wanderungen in 2026.

Gut Fuß
Heiko

Nördlich von Mardorf

Eigentlich sollte die heutige Wanderung bereit im Juli 2024 stattfinden, muss sie damals aber krankheitsbedingt absagen. Bei der Programmplanung haben wir uns dann für den 23.11.2025 als Ersatztermin entschieden. In einem Jahr kann viel passieren und so bin ich am 7. November nach Mardorf gefahren, gut so. Ein kleiner Trampelpfad entlang eines Grabens war zwischen zeitlich unpassierbar geworden. Vor der Rückfahrt noch schnelle denen Blick auf den Aushang an der Bushaltestelle geworfen: Alle angepeilten Verbindungen war noch gültig.

Gestern Abend dann noch mal einen Blick ins Internet, ob es vielleicht aktuelle Infos zur geplanten An- und Abreise gibt: Oh Schreck, für die Rückreise stehen wegen Bauarbeiten plötzlich nur noch zwei Verbindungen (14:54 Uhr und 16:50 Uhr) zur Verfügung. Für die Einkehr war ab 13:30 Uhr reserviert, könnte also mit der ersten Verbindung knapp werden.

Es ist Sonntagmorgen und alle fünf Interessenten sind pünktlich am Treffpunkt zwischen Gleis acht und Gleis neun des hannöverschen Hauptbahnhofs. Der Weg zum Gleis dreizehn ist nicht weit, dort wartet schon der Zug mit dem Zielbahnhof Norddeich-Mole auf uns. Neustadt am Rübenberge, das sich in der Werbung Neustadt am Steinhuder Meer nennt, erreichen wir zur angegebenen Zeit. Nun ist ein kleiner Spurt angesagt, wir haben nur drei Minuten Umsteigezeit. Auf dem Busbahnhof steht ein einziger Bus, allerdings der Line 400, wir benötigen aber den 835-er. Nach kurzer Orientierung finden wir „ihn“ auf der elektronischen Anzeige der Bucht K. Uff, noch ist er nicht weg, aber auch noch nicht da.

Außentemperatur minus fünf Grad und es sind inzwischen zehn Minuten vergangen. Ein Mitreisender – Reiseziel (Bad) Rehburg – versucht es telefonisch bei der Üstra-Hotline, es hebt keiner ab. Mit einer viertelstündigen Verspätung kommt dann endlich der 835-er. Der Fahrer entschuldigt sich, er habe den Bus tauschen müssen.

An der Haltestelle Mardorf/Vogeldamm starten wir unsere Wanderung nach dem alle für eine ca. zwei Kilometer kürzere Route votiert hatten. Wir stehen auf einem alten Lorendamm am Rande eines noch aktiven Torfstichs, der Boden ist steinhart gefroren, aber wir haben eine super Sicht auf die Abbaufläche.

Torfstich nahe Haltestelle Vogeldamm

Torfstich nahe der Haltestelle Vogeldamm

Nach einem kurzen, aber heftigem Anstieg (bis sieben Prozent) geht es fast genauso steil wieder bergab. Hier im Wald ist der Boden nicht so wasserhaltig und damit auch nicht so hart. Unten angekommen treffen wir auf die ursprünglich geplante Route entlang des besagten Grabens. Der heutige Frost hat auch sein Gutes, der Tau auf den Farnwedeln hat den Aggregatszustand fest angenommen; so bleiben unsere Hosen jetzt auf dem schmalen Trampelpfad trocken. Links des Weges taucht jetzt eine eigezäunte, eingedeichte Schlammdeponie auf. Das Internet verrät dazu: In diesem Polder, einen weiteren gibt es bei Großen Heidorn, wird Schlamm aus dem Steinhuder Meer gelagert / getrocknet. Jetzt wird es hügelig, wir sind in einem Mischwald unterwegs.

Eigentlich war ja geplant jenseits der Schneerener Straße auf Wald- und Feldwegen die selbige zu meiden! Dies sind aber genau die Kilometer um die wir das ganze abkürzen wollen. Wir haben Glück und können diesseits noch auf einen Feldweg ausweichen, so dass nur ca.600 Meter Plastertreten angesagt ist. Nun geht es stehtig bergab, bis zum Uferweg verlieren wir etwa 15 m an Höhe.

Blick übers Meer

Blick übers Meer

Unsere Einkehr, das Fischerstübchen, erreichen wir kurz nach zwölf, die niedrigen Temperaturen haben uns kürzere Pausen machen lassen. Man hat uns einen Tisch mit Meerblick reserviert, man kann bis zur Abraumhalde von Sigmundshall in Bokeloh schauen. Ruck zuck liegen die Speisekarten auf dem Tisch, die Auswahl ist groß und trotzdem hat sich jeder schnell entschieden: dreimal Grünkohl mit Kasslernacken statt Bregenwurst, einmal Hirschgulasch mit Knödel und einmal Kürbis – Ingwersüppchen. Die Küche ist schnell und kurz nach eins sind die Teller alle blitzeblank, man sieht es hat allen geschmeckt.

Ich zücke mein Smartphone um eine Sprinti-Alternative zum 15:54-Bus zu finden. Unsere Erfahrungen mit diesem Angebot der Üstra waren bisher gemischt. Die App bot eine Fahrt für uns in 35 Minuten ab Haltestelle Lütjen-Mardorf (= 5 Minuten Gehweg) an. Die Bedienung versprach umgehend zu kassieren, also buche ich die Fahrt.

Der Sprinti ist pünktlich und die meisten von uns sind um 16 Uhr schon zuhause statt gerade in den Bus gestiegen zu sein.

Ich hatte viel Spaß mit euch, ihr hoffentlich auch mit mir.

Jochen

Weitere Berichte ...

... von unseren Touren und Erlebnissen sind in den Vereinsnachrichten zu finden:

  • Für den Zeitraum Januar bis März in der Ausgabe 2 des entsprechenden Jahres.
  • Für den Zeitraum April bis August in der Ausgabe 3 des entsprechenden Jahres.
  • Für den Zeitraum September bis Dezember in der Ausgabe 1 des entsprechenden Folgejahres.

Unsere nächsten Termine

29.03.2026

Acht auf einen Streich

Neue Details im aktuellen Wanderprogramm (W04)

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07.04.2026 @ 19:30

Wandertreff 2. Quartal

Infoveranstaltung

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10.04.2026 @ 16:30

AfterWork-Wanderung

Wir starten um 16:30 Uhr im Hauptbahnhof zwischen Gleis 8 und 9

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19.04.2026

Auf zum Monte Collo!

Details im aktuellen Wanderprogramm (W05)

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27.05.2026

Wie gefällt uns Kronsrode?

Details im aktuellen Wanderprogramm (W06)

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31.05.2026

Zur Kaffeestube Idensen

Details im aktuellen Wanderprogramm (W07)

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